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Internationales
Frauenmotorradtreffen WIMA
Alpina vom 14.
bis 19.August 2006 in Hoch-Ybrig (Schweiz) |
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Bei der WIMA (Women’s International Motorcycle Assosiation) handelt es sich um einen weltweiten Zusammenschluss von motorradfahrenden Frauen. 1950 wurde die WIMA in den USA von Louise Scherbyn gegründet. 1958 gründeten neun motorradbegeisterte Frauen aus Holland, England, Deutschland und aus der Schweiz die WIMA in Europa. Hieraus sind nach und nach die nationalen Sektionen entstanden. Weitere Informationen zur Historie und den Treffen der WIMA erhaltet ihr unter http://www.wima-germany.de/.
Was die Motorradfreunde Herzberg zum Treffen einmal im Jahr auf die grüne Lonau-Aue stellen ist schon eine beachtliche logistische Leistung. Das haben die schweizerischen Frauen mitten in ihren Bergen für eine ganze Woche und für rund 350 Gäste organisiert. Es fehlte an nix und die Dixi-Klos waren zu jederzeit gründlich sauber! Sie wurden dreimal pro Tag geleert und gesäubert. Außerdem besaßen sie das Highlight eines Waschbeckens und einer Wasserspülung. Aufgrund das es am Anreisetag wie aus Kübeln dauerhaft schüttete, wurde vom Platzbetreiber die Hälfte des Parkhauses den Frauen zum zelten zur Verfügung gestellt und dieser Teil in „Parkhotel“ umbenannt.
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Es war ein Programm für die ganze Woche erstellt worden. Wer Lust hatte, der konnte sich bei Spielen u.a. als Wilhelm Tell mit der Armbrust versuchen: |
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oder an einer Rallye (ähnlich unserer O-Fahrt) über die Schweizer Pässe teilnehmen. Genug Zeit um weitere Schweizer Pässe zu ergründen blieb allemal. Leider zeigte sich mir unser südlichster Pass, der St. Gotthard, dann nur im Nebel |
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Auf allen anderen Pässen war uns das Wetter wohl gesonnen. Meistens waren wir nur zu zweit oder dritt unterwegs. Margit aus Hagen (ehemalige Motorradrennfahrerin) drückte gern schon mal ordentlich aufs Tempo. Aber dadurch, dass Kehren und Kurven flugs abgewickelt wurden, blieb mehr Zeit für heiße Schoko (ein „Muss“ im Schweizerland - wer hat’s erfunden?!), Eisbecher und Blick in die grandiose Landschaft!
Mit Gaby aus Wiesbaden war das Pässe fahren ebenfalls ein zügiges Erlebnis und sie konnte mich aufgrund ihrer gut sortierten Apotheke genauso schnell von meinem Sodbrennen befreien. Dass sich eine deutsche Teilnehmerin in den Dingen der Heilung auskennt machte auf dem Platz schnell die Runde und der Titel „Kräuterfrau“ war ihr schnell verliehen. Sie verarzte in der Woche so manches Wehwechen.
Am Donnerstag stand ein Corso auf dem Programm. Ca. 250 Motorradfahrerinnen fuhren in einer 1,5 km langen Schlange von Hoch-Ybrig nach Einsiedeln, wo ein Motorradgottesdienst abgehalten wurde.